Wenn kleine Forscher experimentieren – ein Chemiebaukasten für Kinder

Der kleine Chemiker – Bumm! Viele werden mit diesem Satz nicht mehr allzu viel anfangen können. Aber es gab einmal Zeiten, in denen Chemiebaukästen heiß begehrt waren. Jedes Kind wollte einen solchen Kasten haben, um damit zu experimentieren. Selbstverständlich immer in der Hoffnung, eine schöne kleine Explosion zu erzeugen. Sprach ein Kind den Wunsch nach einem Chemiebaukasten aus, wurde gerne dieser Satz genutzt. Die Zeiten haben sich geändert, aber in vielen Kindern stecken auch heute noch kleine Forscher. Und was gibt es Spannenderes, als mit einem tollen Chemiebaukasten ungewöhnliche Experimente durchzuführen? Jeder Chemiekasten verfügt über eine ausführliche Anleitung. Damit können Ihre Kinder verschiedene Versuche durchführen, und tolle Ergebnisse erzielen. Fördern Sie den Forschungsdrang Ihres Kindes mit einem Chemiebaukasten. Wer weiß, vielleicht ist der Nobelpreis nicht mehr weit entfernt.

Chemiebaukästen – das macht sie so interessant

Mit einem Chemiebaukasten können Kinder eigene chemische Experimente durchführen. Vielleicht wurden sie ja bereits durch den Chemieunterricht inspiriert. In den meisten Fällen liegt die Durchführung eines Experiments in der Schule in der Verantwortlichkeit des Lehrers. Aber natürlich sind Kinder neugierig, und möchten gerne selbst experimentieren. Chemiebaukästen sind die beste Möglichkeit, den Forschungsdrang Ihres Kindes zu unterstützen. Mit einem solchen Experimentierkasten entdecken Kinder viele chemische Vorgänge auf eine ganz spielerische Art und Weise. Sie eignen sich auch sehr gut, um den Kindern die Chemie näher zu bringen. Durch eigene Experimente können sonst recht komplexe Zusammenhänge viel einfacher verstanden werden.

 

Chemiebaukästen sind in unterschiedlichen Ausstattungen erhältlich. Es gibt passende Kästen für Grundschüler, oder auch für Jugendliche. Natürlich wird in der Anleitung nicht nur beschrieben, wie ein Experiment durchgeführt werden soll. Gleichzeitig werden auch die entsprechenden Erklärungen zum Ablauf des Versuchs gegeben. Ebenfalls wird aufgeführt, warum Stoffe genau in der Art reagieren, wie die Kinder es im Experiment sehen. Viele Dinge, die ihnen sonst nicht klar waren, sind auf einmal verständlich. Auch wenn Kinder in der Schule Probleme mit dem Fach Chemie haben, sind Chemiebaukästen sehr gut geeignet, um den Lernprozess zu unterstützen. So lernt Ihr Kind spielerisch, ganz ohne Druck. Die Neugier wird immer mehr wachsen, und schon bald wird die Welt der Chemie nicht mehr unverständlich sein. Für Kinder sind Experimentierkästen ein kleines Spiel, das aber gleichzeitig auch einen guten Lerneffekt bietet.

Ein Chemiebaukasten – ab welchem Alter sind sie empfehlenswert?

Chemiebaukästen stehen in unterschiedlichen Ausstattungen zur Verfügung. Der Inhalt ist immer an das Alter des Kindes angepasst, das diesen Kasten nutzen soll. Schon im Alter von zarten drei Jahren kann Ihr Kind damit beginnen, kleine Experimente durchzuführen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Raketenwissenschaft, aber auch in dem Alter können Kinder bereits die Naturwissenschaften entdecken. Generell können Chemiebaukästen in drei Alterskategorien eingeteilt werden, obwohl das empfohlene Mindestalter je nach Hersteller durchaus variieren kann:

Chemiebaukasten für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren

Auch sehr junge Kinder haben heute schon oft den Wunsch, ein wenig zu experimentieren. Nicht immer reicht ihnen eine Puppe oder ein Auto zum Spielen aus, sie wollen mehr. Dementsprechend gibt es natürlich auch Chemiebaukästen für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren. Sie denken, das ist etwas zu früh? Wenn sich Ihr Kind für so etwas interessiert, ist das auf keinen Fall zu früh. Natürlich können die Kleinen in dem Alter für gewöhnlich noch nicht lesen. Daher sind die Anleitungen mit vielen Bildern ausgestattet. So kann das Kind anhand der Bilder die Versuche ganz leicht nachmachen. In den meisten Kästen für diese Altersgruppe sind allerdings noch keine Chemikalien zu finden. Auch die Reagenzgläser und Messbecher bestehen nicht aus Glas, sondern aus Kunststoff. Die Experimente werden oft mit einfachen Haushaltsutensilien durchgeführt, die Sie bestimmt auch zu Hause haben. Essig und Spülmittel finden sich bestimmt in jedem Haushalt. So können die Kleinen schon spannende Experimente durchführen, ohne dass sie mit irgendwelchen Chemikalien in Berührung kommen.

Chemiebaukasten für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren

In dieser Altersklasse können die Kinder schon ein paar Experimente mehr durchführen. In den entsprechenden Modellen sind dann auch bereits die ersten Chemikalien enthalten, so wie beispielsweise Kalium, Natriumnitrat, Zitronensäure, Kupfersulfat und Lackmuspulver. Einfache Versuche können damit sehr gut umgesetzt werden. Die Herstellung von Geheimtinte kann beispielsweise sehr spannend sein. In einigen Experimenten kann auch herausgefunden werden, warum eine Flüssigkeit die Farbe wechselt. Insgesamt handelt es sich dabei um sehr lehrreiche Sets, an denen Ihr Kind sicher viel Spaß haben wird.

Chemiebaukasten für Jugendliche ab 14 Jahren

Ab einem Alter von 14 Jahren zählen sich die heutigen Kinder bereits zu den Jugendlichen. Dementsprechend darf in einem Chemiebaukasten für diese Altersgruppe auch Material für etwas komplexere Experimente enthalten sein. In diesem Alter haben die meisten Kinder bereits in der Schule Chemieunterricht gehabt. Mit diesen Kästen ist es möglich, viele Experimente aus der Schule selbst daheim noch einmal nachzuvollziehen. Die Erklärungen sind in einem solchen Experimentierkasten weitaus ausführlicher. Mit diesen Modellen ist es möglich, Versuche zu Basen und Säuren durchzuführen. Viele Varianten bringen auch gleich noch ein paar mehr Chemikalien mit. Oft enthält das Set sogar noch einen kleinen Brenner.

Kinder alleine experimentieren lassen oder nicht?

Chemie für Kinder ist ein Thema, mit dem sich viele Eltern nicht gerne auseinandersetzen möchten. Zu groß ist die Angst, dass die Kids mit dem Chemiebaukasten etwas anstellen könnten, das nicht gewollt ist. Schnell haben Eltern kleine Explosionen oder Brände vor Augen. Natürlich kann es schon einmal etwas zischen bei den Experimenten, auch unangenehme Gerüche sind nicht ausgeschlossen. Damit aber keine weiteren Nebenwirkungen auftreten, die zudem so gar nicht gewünscht sind, sollten Sie die ersten Schritte in der Welt der Chemie mit Ihren Kindern gemeinsam gehen. Bei den ganz kleinen Kindern sollten Sie selbstverständlich immer dabei sein. Wenn die Kinder älter werden, und bereits mit Chemiebaukästen zusammen mit Ihnen Erfahrungen gesammelt haben, können sie diese auch gerne einmal alleine nutzen. Ob Ihr Kind genug Verantwortungsbewusstsein dafür hat oder nicht, können Sie als Eltern am besten entscheiden. Es schadet jedoch nicht, wenn Sie immer ein Ohr und ein Auge auf das Kinderzimmer werfen, um im Fall der Fälle schnell eingreifen zu können.

Chemiebaukästen von bekannten Herstellern

Wenn Sie den Forscherdrang Ihres Kindes unterstützen möchten, sollten Sie auf Chemiebaukästen von bekannten Herstellern setzen. Der absolute Klassiker ist ein Chemiebaukasten von Kosmos. Dieses Unternehmen stellt bereits seit etlichen Jahren Chemiebaukästen her. Viele Generationen von Kindern haben mit einem solchen Chemie Experimentierkasten die große Welt der Chemie und somit der Naturwissenschaften betreten. Selbstverständlich richten sich die Modelle dieses Herstellers nach den aktuellen Bestimmungen im Bereich Brandschutz, Spielzeugnorm und Chemikalienverordnung. Die Chemiebaukästen von Kosmos enthalten viele Materialien, mit denen Ihr Kind zahlreiche Experimente durchführen kann.

 

Ebenfalls sehr beliebt ist der Chemiebaukasten Galileo. Dieser Begriff ist sicher vielen naturwissenschaftlich interessierten Menschen bekannt. Diese Experimentierkästen sprechen verschiedene Altersgruppen an. Kleine Kinder können die Welt der Seifenblasen erforschen, Jungs experimentieren sich durch ihr eigenes Chemielabor, und Mädchen stellen sich selbst Kosmetik her. Für jedes Kind ist in dieser Serie ein passender Chemiebaukasten zu finden. Die Chemiebaukästen Galileo wurden als interessantes und spannendes Spielprogramm entwickelt, sowohl für Jungen als auch für Mädchen.

Wichtige Tipps für das Experimentieren

Sie haben dem Wunsch Ihres Kindes nachgegeben, und ihm einen Chemiebaukasten geschenkt. Nun soll es ans Forschen gehen. Beachten Sie beim Experimentieren folgende Tipps, damit ein sicherer Umgang mit dem Chemiebaukasten gewährleistet ist:

 

  • Es ist empfehlenswert, dass eine erwachsene Person bei den Experimenten dabei ist. Gerade bei kleineren Kindern sollten Sie anwesend sein, damit Sie Hilfestellung leisten können.
  • Vor der Durchführung der Versuche sollten immer die Sicherheitshinweise ganz genau durchgelesen werden. Erklären Sie Ihrem Kind auch ausführlich, warum dieses Sicherheitshinweise wichtig sind. Versuche sollten Sie immer nur genau nach Anweisung durchführen.
  • Kittel, Schutzbrille, Handschuhe – das sollte zur Grundausstattung gehören, wenn Sie und Ihr Kind mit chemischen Substanzen arbeiten.
  • Lassen Sie das Kind immer nur auf einer ebenen und robusten Fläche Wenn der Untergrund empfindlich ist, sollten Sie noch etwas Zeitungspapier darunter legen.
  • Bei der Durchführung von Experimenten mit Chemikalien, die Gase entwickeln können, ist eine gute Belüftung des Raums sehr wichtig.
  • Sie möchten chemische Stoffe entsorgen? Dann aber bitte nur ordnungsgemäß. Chemikalien gehören nicht einfach in den Müll. Der Hersteller gibt Hinweise dafür, wie die Chemikalien entsorgt werden müssen.
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